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Kategorie: Berichte

07.05.2017

Weinwanderung bei Kaiserwetter

Zeilitzheim – Bereits am frühen Samstagmorgen machten sich 26 Mitglieder der Leichtathletikabteilung auf den Weg ins unterfränkische Zeilitzheim, nahe Volkach. Chauffiert wurde die lustige Gesellschaft von Peter, einem sympathischen Fahrer der Firma Hügle.

EscherndorfNach der Ankunft gegen 8:30 Uhr beim Weingut Mößlein, wurden die Teilnehmer der Weinwanderung erst einmal erkennungsdienstlich erfasst und mit einem Namensschild markiert, damit man in den nächsten Stunden wusste, mit wem man es zu tun hatte.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Chef Martin Mößlein ging es unter Führung des Seniorchefs Reiner Mößlein auf eine sehr lehrreiche, unterhaltsame und letztendlich feuchtfröhliche Tour durch die Weinberge bei Volkach.

Zunächst fuhr die aus ca. 60 Personen bestehende Gruppe mit dem Bus zum Ausgangspunkt nach Escherndorf. Dort angekommen, ging es gleich in einen intensiven Anstieg. Doch bereits nach ca. einem Kilometer gab es die erste Verkostung, einen trockenen weißen Secco. An gleicher Stelle gab Reiner Mößlein die ersten Einblicke in die Winzerei.

Boxbeutel DenkmalEs ging weiter durch die Weinberge mit Ziel „Boxbeutel Denkmal“. Hier gab es neben einem hervorragenden halbtrockenen Bacchus (aus dem neuen Boxbeutel PS) einen ersten Snack. Nach weiteren 100 Metern traf die Wandergruppe auf eine weitere Gruppe eines befreundeten Winzers. Bei einem herrlichen Blick auf die Mainschleife, wurde natürlich auch der Wein des Mitbewerbers Günther Heinisch probiert. Bei diesem Rebensaft handelte es sich um einen Müller-Thurgau mit dem, an diesem Tag, passenden Namen „Sunshine Feeling“. An dieser Stelle sang man gemeinsam das Frankenlied, bevor es weiter ging.

MainschleifeDas nächste Etappenziel war die Mainfähre Volkach im Volkacher Ortsteil Fahr. Diese wurde auf einem schmalen Pfad durch den Wald nach einigen Kilometern erreicht. Bei einem kurzen Zwischenstopp berichtete Mößlein, dass es auch in Unterfranken in früheren Jahren zahlreiche Bierfeste stattfanden, diese aber mehr und mehr den Brauereisterben zum Opfer fielen. Geblieben sind aber die bekannten Weinfeste.

An der Fähre angekommen wurde ein weiterer Müller-Thurgau mit dem Namen „Sommertraum“ aus dem Weingut Mößlein gereicht. Vollgetankt ging es weiter auf die Fähre über den Main und zu Fuß weiter Richtung „Brotzeit“ in die Nähe der Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“.

MaintalDer ca. 5,5 km lange Teilabschnitt dorthin hatte es noch einmal in sich. Er führte steil hinauf in die Weinberge. Oben angekommen wurde man allerdings mit einem atemberaubenden Blick auf das Maintal belohnt.

Zur deftigen fränkischen Brotzeit wurde neben Mineralwasser und Traubensaft ein Müller-Thurgau „Der Franke“ und ein Silvaner „Der Franke“ ausgeschenkt.

Gestärkt durch die Brotzeit aber träge geworden wegen der längeren Pause, machten sich die Wanderer weiter durch die fränkischen Weinberge auf eine 6 km lange Etappe mit Ziel „Weinhütte“. BrotzeitAuch auf diesem Abschnitt erklärte Wanderführer Reiner immer wieder die Arbeit des Winzers und wie man z. B. mit Frostschäden umgeht, warum er seine Weinberge auf mehrere Gebiete verteilt hat und warum die Gegend in Unterfranken so gut für den Weinanbau geeignet ist.

Dort angekommen, wurde ein weiterer Wein aus dem Hause Mößlein angeboten. Der Rotling ist eine Mischung aus roten Dornfelder-Trauben und weißen Bacchus-Trauben. Dieser Wein hat von beiden Weinarten die positiven Eigenschaften, vom Weißwein Frische und Spritzigkeit, vom Rotwein Farbe und Bukett.

WeinhütteMit inzwischen immer schwereren Beinen, machte man sich auf den Weg von der Weinhütte ins 3 Kilometer entfernte Wanderziel ins Weingut Mößlein. Dort gab es zur Stärkung Kaffee und Kuchen.

Zwischen Kaffee und dem abschließenden Grillfest mit Steaks, Bauch, Bratwürsten, Salat und Brot / Brötchen hatte man die Möglichkeit weitere Weine, Whisky und Spirituosen zu testen.

Den krönenden Abschluss eines tollen Tages bildete die Wahl der Wanderkönigin. WeinprinzessinDrei Auserwählte junge Frauen hatten drei Aufgaben zu erfüllen. Die erste Aufgabe lag darin, eine Flasche Boxbeutel möglichst lange am ausgestreckten Arm zu halten. Danach musste sie einen Wein promoten. Die letzte Aufgabe war, auf einer Trompete ein Lied zu spielen, was letztendlich darin endete dem Instrument eigenwillige Töne zu entlocken. Der Applausometer entschied zugunsten von Lorena, der Freundin von Timo Gieck. Eine Flasche Secco und ein alter Rebstock waren der Preis.

Gegen 22 Uhr machte sich die 48er Wandergemeinschaft auf eine ruhige Heimfahrt.

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