Start
Berichte
Bilder
Termine
Ergebnisse
Vorstand
Training
Team
Sponsoren
Formulare
VR-Bank-Lauf "Rund um die Veste Coburg"
Coburger Läuferabend
Kontakt
Kategorie: Berichte

04.05.2016

Bestzeit in der Mozartstadt

Bericht vom Salzburg Marathon



BurgSalzburg  – Die Mozartstadt an der Salzach hatte ich mir ausgesucht, um mal wieder einen Marathon zu laufen, denn am 1. Mai fand hier die nunmehr 13. Auflage des Salzburg Marathons statt.

Ich hatte mich bereits einen Tag vorher aufgemacht, um mir die Stadt auch einmal außerhalb des Laufgeschehens anzuschauen. Bei Kaiserwetter um die 18 Grad und strahlend blauem Himmel machte ich mich auf Touri-Tour, um die Sehenswürdigkeiten der Mozartstadt zu entdecken: Schloss Mirabell, Residenz, Kapitelplatz, Dom, Mozarts Geburtshaus, Getreidegasse … Die meisten dieser Orte sollte ich schon am nächsten Tag wiedersehen - und das gleich zweimal. Doch bevor es soweit war, habe ich den Tag ganz gemütlich im Biergarten unter blühenden Kastanien ausklingen lassen.

StartAls sich am folgenden Tag um 9 Uhr die 1.355 Marathonis und die 2.592 Starter des Halbmarathons, verteilt auf drei Startblöcke, am Rudolfskai direkt an der Salzach in Bewegung setzten, zeigte die Quecksilbersäule 12 Grad bei schon starker Bewölkung. Etwa zwei Stunden später sollte dann auch der angekündigte Regen einsetzen. Da es aber windstill und die Strecke sehr flach war - zwischen höchstem und tiefsten Punkt des zweimal zu durchlaufenden Rundkurses liegen nur zehn Meter - waren die äußeren Bedingungen nahezu ideal.

Andreas KerberKurz nach dem Start am Rudolfskai im Herzen der Salzburger Altstadt führte die Strecke zunächst auf der mit Kastanien gesäumten Hellbrunner Allee Richtung Süden. Nach einem Abstecher durch den Innenhof des gleichnamigen Lustschlosses der Erzbischöfe ging es durch den Eichetwald über Morzg zum Leopoldskroner Weiher. An der Westseite des Mönchsbergs entlang führte der Kurs zu seinem nördlichsten Punkt, der Lehener Brücke. Auf der östlichen Salzachseite querten die Läufer das Schloss Mirabell um anschließend über die Staatsbrücke zurück in das UNESCO-Weltkulturerbe der Salzburger Altstadt zu laufen. Während für die Halbmarathon-Läufer das Ziel am Residenzplatz erreicht war, absolvierten die Marathonis die Runde noch ein zweites Mal.

Andreas KerberBereits die Wettervorhersage hatte mich optimistisch gestimmt, endlich meine fast drei Jahre alte Bestzeit über die 42,195 km verbessern zu können. Entsprechend war meine Strategie auf eine Endzeit von unter 3:40 Stunden ausgelegt. Gleich auf den ersten Kilometern erwischte ich ein Gruppetto, in dem ich mich lange Zeit „verstecken“ konnte. Mozart GeburtshausSo passierten wir die 10,5 km-Marke nach 52:35 Minuten, was in etwa meinem Plan entsprach. Zur Hälfte des Rennens, die wir nach 1:45:09 Stunden erreichten, hatten wir schon ein kleines Polster von gut 3 Minuten zu der von mir errechneten Durchgangszeit  erlaufen, welches auf den folgenden Kilometer noch anwuchs, bevor die Gruppe so langsam anfing auseinanderzufallen. Die 31,7 km-Marke passierte ich nach 2:39:19 Stunden mehr oder weniger alleine, fühlte mich aber immer noch gut und konnte mein Tempo in etwa halten, zudem ich zu immer mehr Läufern auflaufen konnte. Motivation pur! Nachdem ich die Altstadt endlich wieder erreicht hatte, war klar, dass mich der „Mann mit dem Hammer“ heute verpasst hatte und die Stimmung an der Strecke trug mich auf den letzten Kilometern förmlich dem Ziel entgegen. Nach 3:34:29 Stunden konnte ich dann das Zielbanner auf dem Residenzplatz überqueren. Für mich ging ein fast perfektes Rennen mit Gesamtplatz 405 und Platz 49 in der M50 zu Ende, bei dem ich meine bisherige Bestzeit um 6:51 Minuten verbessern konnte. Bilder

Andreas Kerber
Ergebnisse unter: www.salzburg-marathon.at

VR-Bank
Intersport Wohlleben
Attractic
TOP10
Alte Homepage
nach obenImpressum