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Kategorie: Berichte

29.03.2016

Meine Zeit t in Kenia

Timo Gieck berichtet über seinen Trainingslageraufenthalt vom 13. bis 27. März 2016 in Kiambogo/Kenia

Bild1Kiambogo/Kenia. Da ich die letzten beiden Jahre sportlich nicht in Bestform war, nutzte ich meine derzeitige gute Form, um ein schon länger geplantes Trainingslager in Kenia endlich in Angriff zu nehmen. Bereits im Vorfeld hatte ich länger nach einem geeigneten Trainingscamp gesucht und bin dabei auf das von Österreich aus betreute Camp „run2gether“ in Kenia gestoßen. Nicht nur das gemeinsame Training mit den kenianischen Athleten steht bei run2gether im Vordergrund, sondern auch das Zusammenleben im Lager. Diese Möglichkeiten machten den Aufenthalt auch für meine Lebensgefährtin Lorena Other und meinen Lauffreund Patrick Weiler mit dessen Freundin Jennifer Rieder interessant, so dass sie sich schnell entschlossen, mich zu begleiten. Nachdem wir in Nairobi gelandet waren, wurden wir auch gleich von einem Athleten von run2gehter abgeholt und zum Trainingscamp gefahren. Angekommen, wurden wir von allen Läuferinnen und Läufern, Trainern und Organisatoren herzlich begrüßt. Das Training für die kommenden Tage wurde abgesprochen und es nahmen sich zwei Läufer Paul und Francis unser an. Bild 2Die beiden absolvierten dann fast jede Trainingseinheit in unserem Trainingslager mit Patrick und mir. Sie gaben uns viele nützliche Tipps und ließen uns an ihrem Leben in Kenia teilhaben. Ebenfalls ist Paul ein ausgebildeter Masseur, so dass wir jeden 2 - 3 Tag an unserer Regeneration arbeiten konnten. Die ersten vier Tage haben wir erst einmal zur Akklimatisierung genutzt, da unser Camp auf 2400 m Höhe lag. Ungewohnt waren die ersten Trainingseinheiten bereits um 06:00 Uhr morgens. Die Temperatur betrug zu dieser Zeit noch angenehme 10-15 Grad. Das unebene und hügelige Gelände forderte uns allerdings zusätzlich. Am dritten Tag stand dann das erste Highlight mit einem 30 km Morning Run auf dem Programm. Hier stellte sich heraus, dass wir ungefähr das gleiche Lauftempo wie Pauline hatten. Bild 3Pauline ist mit ihren 19 Jahren bereits eine der schnellsten Läuferinnen im Camp. Sie erreichte erst vor wenigen Wochen mit 1:11 Stunden beim Halbmarathon in Nairobi eine neue persönliche Bestzeit. Auch sie wurde dann unsere feste Trainingspartnerin für die nächsten Tage. Nachmittags stand immer ein lockerer 8 - 15 km Lauf auf dem Programm, der am Ende jedoch häufig etwas schneller wurde. Das eigentliche Training bestand aus dem Morning Run und den ca. zweimal in der Woche anfallenden Speed Works (schnellen Intervall Einheiten) um 09:30 Uhr. Die Speed Works fanden meistens auf der Aschenbahn, die nur 5 Minuten vom Camp entfernt war, statt. Diese Tempoeinheiten konnten aber auch als Tempowechselläufe oder Bergsprints gelaufen werden. Das wichtigste war hier die Abwechslung. Jedes schnelle Training wurde anders gestaltet.

Bild 4Neue Kraft konnten wir bei dem dreimal am Tag angebotenen kenianischen Essen tanken. Hier wurde uns schnell klar, warum viele kenianische Läufer einen Vorteil haben. Das Essen besteht aus Gemüse, Früchte, Kraut oder Bohnen und als Beilage Ugali (Maisbrei), Kartoffeln oder Reis. Ein bis zweimal in der Woche gibt es ein wenig Fleisch und Chabati (Weißbrot). Getrunken wird kenianischer Chaitee mit etwas frischer Milch und Wasser. Süßigkeiten oder fettiges Essen findet man hier nicht. Ebenfalls wird im Camp alles frisch angebaut und die notwendigen Tiere selbst gehalten. Wenn etwas fehlt, bekommt man es auf dem Markt oder vom Bauern nebenan. Vermisst haben wir unser deutsches Essen definitiv nicht.

Bild 5Neben dem Training konnten wir bei Safaris und Wanderungen die wunderschöne kenianische Landschaft und Tierwelt bewundern. Bei Besuchen in Schulen, der Sonntagskirche oder auch bei Familien der Läufer haben wir zudem die kenianische Gastfreundschaft kennengelernt. Bei diesen Ausflügen waren ebenfalls unsere Laufpartner Pauline, Paul und Francis mit dabei, so dass sich neben dem gemeinsamen Training auch eine kleine Freundschaft entwickelt hat. Wir hoffen, dass wir die Drei bald bei Läufen in Deutschland wiedersehen werden und vielleicht sogar einige Trainingseinheiten zusammen absolvieren können. Spätestens allerdings bei unserem nächsten Besuch des Trainingscamps run2gehter in Kenia oder aber in Österreich, wo sie im Sommer für drei Wochen ein Höhentrainingslager anbieten. Bilder

tg

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